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General Atomics

MQ-9B fliegt über den Atlantik zum Air Tattoo

Am Mittwoch um 18:45 wird die Landung eines MQ-9B-Prototyps in Fairford erwartet. Nach dem Start in North Dakota ist der SkyGuardian derzeit beim ersten Transatlantikflug eines MALE RPA unterwegs.

Die MQ-9B mit dem Kennzeichen N190TC hob am Dienstag um 12:48 Uhr Ortszeit von der Grand Forks AFB ab und flog dann durch den kanadischen Luftraum über Neufundland und über den Nordatlantik südlich von Grönland. Die Gesamtflugzeit beträgt etwa 20 Stunden. Kontrolliert wird das unbemannte Fluggerät von Grand Forks aus, inklusive dem Befehl für die automatische Landung.

Mit dem Trip macht General Atomics der Royal Air Force ihre Aufwartung, die in diesem Jahr ihren 100. Gründungstag feiert. Die RAF hat MQ-9B für ihr Protector RG1-Programm bestellt, nachdem sie in den letzten zehn Jahren MQ-9 Reaper in verschiedenen Einsätzen nutzte.

MQ-9B ist die neue Generation der Multi-Mission Predator B Produktfamilie von General Atomics Aeronautical Systems. Das Basisflugzeug wird als MQ-9B SkyGuardian und die maritime Überwachungsvariante als SeaGuardian bezeichnet. Die MQ-9B ist eine "zertifizierbare" (STANAG 4671-konforme) Version des Predator B. Die Entwicklung ist das Ergebnis einer fünfjährigen, vom Unternehmen selbst finanzierten Anstrengung, ein RPA-System zu liefern, das die strengen Anforderungen verschiedener militärischer und ziviler Behörden, einschließlich der britischen Military Airworthiness Authority (MAA) und der US-FAA, erfüllen kann.

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