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HAPS von Airbus

Zephyr S auf 10-Tage-Erstflug

Airbus Defence and Space gab in Farnblorough bekannt, dass der neue hochfliegenden Pseudosatellit (High Altitude Pseudo-Satellite – HAPS) Zephyr S gerade seinen auf zehn Tage angesetzten Erstflug absolviert.

Der Erstflug des Systems Zephyr S in Arizona dient dem Nachweis und der Demonstration seiner Fähigkeiten im Flugbetrieb; das Landedatum wird erst dann bestätigt, wenn die technischen Ziele erreicht wurden. Stand heute hat die Zephyr-Drohne nahezu 1,000 Flugstunden absolviert.

Das System Zephyr S ist die erste Drohne aus der Serienfertigung des Zephyr-Programms. Die bisherigen Zephyr-Maschinen waren Prototypen für Forschungs- und Entwicklungszwecke.

Zephyr ist darauf ausgelegt, in der Stratosphäre rein mit Sonnenenergie betrieben. Er fliegt über dem Wetter und dem normalen Luftverkehr und bietet auf lokaler Ebene kostengünstig ein ergänzendes Spektrum an persistenten Diensten, ähnlich denen von Satelliten. Damit füllt Zephyr eine Lücke im bisherigen Fähigkeitsbereich von Satelliten und bemannten/unbemannten Flugzeugen.
 
Die Eröffnung des neuen Produktionswerks, das nach dem verstorbenen Zephyr-Erfinder Chris Kelleher benannt ist, unterstreicht den Stellenwert, den Airbus diesem Programm beimisst. Das Kelleher-Werk ist die weltweit erste Serienfertigungslinie für hochfliegende Pseudosatelliten, so Airbus.

„Das Zephyr-System wird sowohl militärischen als auch zivilen Kunden neue optische, sensorische und kommunikative Möglichkeiten bieten. Es besitzt das Potenzial, das Katastrophenmanagement zu revolutionieren, unter anderem durch die Überwachung der Ausbreitung von Waldbränden oder Ölteppichen. So ermöglicht Zephyr nicht nur eine konstante Überwachung ökologischer Veränderungen, sondern ebenso die Kommunikation mit den entlegensten Teilen der Erde,“ so Sophie Thomas, die das Zephyr-Programm bei Airbus leitet.

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