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Unfall: VW Touran kracht in MiG-29 - beide Schrott

Kollision kurios Betrunkener Autofahrer kracht in MiG-29

Auf der Luftwaffenbasis Wassylkiw in der Ukraine hat ein Offizier mit seinem VW Touran eine MiG-29 der ukrainischen Luftwaffe gerammt. Der Autofahrer war betrunken, sein Wagen ist Schrott – und auch die MiG sieht nicht viel besser aus. Der Jet fing sogar Feuer.

Eigentlich hatte die 40. Taktische Luftfahrtbrigade der ukrainischen Luftwaffe, zu Hause auf dem Stützpunkt Wassylkiw in der Oblast Kiew, am 10. März abends gerade Dienstschluss. Die Dunkelheit war bereits über den Fliegerhorst gezogen, die Kampfjets des Geschwaders, Mikojan-Gurewitsch MiG-29, wurden per Schlepper zu ihren Parkplätzen rangiert.

Betrunken am Steuer

Einer der Geschwaderangehörigen hatte den Feierabend aber wohl deutlich vorgezogen – und auf diese Entscheidung direkt mit diversen alkoholischen Getränken angestoßen. Soweit so gut, allerdings entschied der 47-jährige Offizier im Anschluss daran, sich – betrunken, wie er war – ans Steuer seines VW Touran zu setzen und eine Runde über die Basis zu drehen. Dabei übersah er wohl eine der MiGs – und krachte frontal ins Heck des Kampfjets.

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Verkohlt und demoliert: Das Heck der MiG-29 sieht nach dem Zusammenstoß ziemlich mitgenommen aus.

Fahrer verletzt, Auto Schrott

Der fing daraufhin auch noch Feuer, das die rasch herbeigerückte Feuerwehr aber rasch wieder löschen konnte. Der Unfallverursacher wurde bei dem Aufprall an Gesicht und Brust verletzt, habe aber schnell "qualifizierte Erste Hilfe" erhalten, heißt es aus offiziellen Quellen. Sein Zustand sei zufriedenstellend – was man von seinem VW Touran eher nicht behaupten kann.

MiG-29 wohl mit Totalschaden

Dass er betrunken auf einem Militärgelände seinen Privatwagen zu Schrott gefahren hat, dürfte für den verletzten Offizier aber noch das kleinere Problem sein. Denn unbestätigten Berichten zufolge entstand auch an der MiG-29 ein Totalschaden. Bilder, die zunächst durch die sozialen Medien gingen, zeigen das Flugzeug mit schweren Blessuren am Heck, insbesondere die rechte Schubdüse ist stark deformiert. Polizei und Militär haben ihre Ermittlungen aufgenommen.