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Luftwaffe

40000 Flugstunden Heron in Afghanistan

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In diesen Tagen haben die unbemannten Heron-1-Aufklärungsflugzeuge der Luftwaffe die Grenze von 40000 Flugstunden überschritten. Das waren durchschnittlich Tag für Tag mehr als zwölf Stunden.

Knapp 5000 Stunden im Jahr waren die drei Heron 1 zuletzt in Afghanistan in der Luft, das erreichen in Deutschland gerade mal Geschwader mit zehnmal mehr Maschinen. Wenn ein Luftfahrzeug fliegt, steht ein Zweites als Back-up für den Fall technischer Probleme als sofortiger Ersatz bereit. Das dritte befindet sich in der Wartung. Dafür kommen zivile Mitarbeiter der Firma Airbus nach Afghanistan.

Die rund 20 Männer und Frauen stellen die Luftfahrzeugbesatzungen und das Auswertepersonal für die drei Heron. Stationiert im nordafghanischen Masar-i Scharif, „leisten sie unverzichtbare Aufklärungsarbeit für die militärische Führung der Mission Resolute Support“, so die Luftwaffe. 

Unter anderem gilt es, die Bewegungen der afghanischen Sicherheitskräfte und ihrer Stellungen im Rahmen der Ausbildung aufzuklären und auszuwerten. „Damit tragen wir einen erheblichen Teil zur Erstellung eines Gesamtlagebildes eigener und feindlicher Kräfte im Raum bei. Unsere Auswertungen können das von den Afghanen erstellte Lagebild bestätigen oder widerlegen. Damit ermöglichen wir den Beratern, ihren Auftrag optimal auszuführen“, erklärt Major B.

Die Soldaten von Heron sind jedes Jahr mindestens zweimal für sechs bis zehn Wochen im Einsatz, entweder in Afghanistan oder in Mali. Es wird lange vorausgeplant, um die individuellen Herausforderungen der einzelnen Soldaten möglichst gering zu halten. Alle Belastungen können aber nicht aufgefangen werden. „Was uns aber hilft, mit den häufigen Einsätzen fertig zu werden, ist das Wissen um die Sinnhaftigkeit unserer Arbeit und der anspruchsvolle Umgang mit High-Tech.“

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