Meilenstein für Luftwaffen-Geschwader - 50.000. Flugstunde auf Eurofighter

Meilenstein für Luftwaffen-Geschwader
50.000. Flugstunde auf Eurofighter

ArtikeldatumVeröffentlicht am 02.09.2026
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Eurofighter TLG 31 mit Sondermarkierung rollt
Foto: Luftwaffe/TLG 31 "B"

Am 31. August feierte das Taktische Luftwaffengeschwader 31 "Boelcke" einen besonderen Meilenstein: Der in Nörvenich bei Köln beheimatete Verband absolvierte seine 50.000. Flugstunde auf dem Eurofighter. Das Mehrzweck-Kampfflugzeug fliegt seit rund 16 Jahren bei der Einheit. Das Jagdbombergeschwader 31 (so die damalige Bezeichnung) hatte als dritter Luftwaffenverband nach den Jagdgeschwadern 73 in Laage und 74 in Neuburg auf das neue Muster umgerüstet. Am 16. Dezember 2009 landeten die ersten Eurofighter in Nörvenich und ersetzten hier den Panavia Tornado. Der Schwenkflügler wurde nach einigen Monaten des Parallelbetriebs am 25. Juni 2010 verabschiedet.

Heute führen die Jets des TLG 31 nicht nur Einsätze zur Luftverteidigung und Luft-Boden-Missionen durch. Sie sind auch für die taktische Aufklärung zuständig und verfügen dazu über den Aufklärungsbehälter Recce Lite des israelischen Unternehmens Rafael, der vom Tornado adaptiert wurde.

Eurofighter TLG 31 Detail Sondermarkierung am Heck
Luftwaffe/TLG 31 "B"

Die Eurofighter sichern regelmäßig den Luftraum über Deutschland, indem sie eine Alarmrotte stellen. Die erste QRA (Quck Reaction Alert) in Nörvenich erfolgte im März 2012. Außerdem nehmen die Flugzeuge mehrfach an internationalen Übungen und Verlegungen teil, wie etwa das Manöver Blue Flag 2021 in Israel oder die Sicherung der NATO-Ostflanke. "Wer unsere Maschinen im Himmel sieht oder hört, soll wissen: wir tun dies zum Schutz Deutschlands und unserer Bevölkerung. Egal, ob durch die Luftraumsicherung im In- oder Ausland, oder zur wahrhaftigen Abschreckung durch Demonstration unserer Wehrhaftigkeit. Wir leisten einen wesentlichen Beitrag für unser aller Sicherheit", sagte Oberst René Diegeler, Kommodore des Geschwaders. "Wir sind fest in der Region verankert. Die enge Zusammenarbeit mit den Anliegergemeinden ist mir ein echtes Herzensanliegen."