Rotationsdetonationstriebwerk aus Karlsruhe - Antrieb durch kontrollierte Explosion

Antrieb durch kontrollierte Explosion
Rotationsdetonationstriebwerk am KIT in Karlsruhe

ArtikeldatumVeröffentlicht am 30.08.2026
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Rotation Detonation Engine am Karlsruher Instituts für Technologie
Foto: Joachim Grune / KIT

Klack. Joachim Grune testet vorab die Zündung des Rotationsdetonationstriebwerks von seinem Leitstand aus, per Mausklick. Und nochmal, ein leises Klack. Der erfahrene Ingenieur und wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für thermische Energietechnik und Sicherheit (ITES) des KIT bereitet das selbstgebaute Rotationsdetonationstriebwerk für einen Testlauf vor. Bevor es losgehen kann, muss er aber noch den Treibstoff – gasförmigen Wasserstoff – fließen lassen. Dafür geht er zu den Wasserstoff-Flaschen, die vor dem eingehausten Teststand stehen, und dreht mit Gefühl an verschiedenen Ventilen. Dann verschwindet er wieder in seinem Leitstand. Ein hohes Pfeifen ertönt, durchdringend und an der Schmerzgrenze, trotz der geschlossenen Tür zum Teststand....