Nach Angriff im Iran - US-Bomber B-1B landen in Deutschland mit scharfer Waffe

US-Bomber fliegen Angriffe auf Iran
B-1B Lancer landen in Deutschland

ArtikeldatumVeröffentlicht am 09.03.2026
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Zu Beginn des US-Angriffs auf den Iran hatten die B-1B-Bomber der US Air Force ihre Missionen von ihrer Heimatbasis durchführen müssen. In der Nacht zum 2. März griffen die Lancer laut US Central Command Ziele im Zusammenhang mit ballistischen Raketen "tief im Iran" an. Sie starteten wohl von ihrer Basis Ellsworth in South Dakota und kehrten auch dorthin zurück. Hier ist das 28th Bomb Wing stationiert. Der extreme Langstreckeneinsatz war nötig, da Großbritannien die Nutzung der Basen in Fairford und auf Diego Garcia zunächst untersagt hatte. Mittlerweile hat die Regierung von Keir Starmer aber grünes Licht gegeben.

Am Abend des 6. März landete der erste Schwenkflügler aus den USA kommend im britischen Fairford. Dort ist das Muster häufig im Rahmen der BTF-Verlegungen (Bomber Task Force) zu Gast. Drei weitere Maschinen folgten, nachdem sie einen Luftangriff über dem Iran absolviert hatten. Am 8. März machten sich erneut vier Bomber in den USA auf den Weg gemäß Flight-Tracking-Webseiten von der Dyess Air Force Base in Texas. Drei davon bekämpften Ziele im Iran. Doch ihr Rückflug verlief nicht nach Plan.

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Landung in Deutschland

Eigentlich sollten sie ebenfalls in Fairford landen, um sich zur dortigen Bomberflotte zu gesellen. Doch aufgrund dichten Nebels auf der britischen Basis mussten die Jets eine Ausweichlandung durchführen. Dazu wählte die USAF die Ramstein Air Base in Deutschland. Dort sind vor allem US-Transportflugzeuge zu finden. Zunächst landeten die Lancer mit den Callsigns Molt 11 und 12. Anschließend folgte das dritte Flugzeug (Molt 13). Laut Mitschnitt des Funkverkehrs hatte diese B-1B noch eine scharfe Waffe an Bord, die sich nicht wie vorgesehen vom Aufhängepunkt im Bombenschacht gelöst hatte.

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Um welchen Typ es sich handelte, ist nicht bekannt. Die Bewaffnung der B-1B besteht aus bis zu 24 AGM-158-Abstandsflugkörpern. Alternativ ist der Einsatz von 24 lasergelenkten Bomben GBU-31 oder 15 GBU-38 oder 15 GBU-54 möglich.

Derzeit befinden sich nun acht B-1B in Europa. Ob noch weitere Exemplare folgen, ist derzeit unklar.