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Nach Panne bei Merkel-Flug

Weiterer Airbus für die Flugbereitschaft?

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Nach der peinlichen A340-Panne beim Merkel-Flug zum G20-Gipfel prüft das Verteidigungsministerium, ein oder zwei weitere Flugzeuge für die Flugbereitschaft zu beschaffen.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen sagte in der Bild am Sonntag zudem, dass die Zahl der Besatzungen aufgestockt werden soll. Nach der Panne und der Umkehr des A340 auf dem Flug nach Argentinien hatte ein Ersatzflugzeug bereitgestanden, aber keine Crew mit genügend verbleibender Flugdienstzeit. Dies soll als sich bei „international herausragenden Terminen“ künftig ändern.

Die Pläne des Verteidigungsministeriums waren am Mittwoch im Kabinett präsentiert worden. Demnach kommen die Airbus-Muster A330 oder A350 in Frage. Die Kosten sollen je nachdem, ob neue oder gebraucht gekauft wird, bei 200 bis 300 Millionen Euro liegen. Das Geld will von der Leyen nicht aus ihrem Haushalt bereitstellen, es müsste zusätzlich veranschlagt werden schreibt die Bild am Sonntag. 

Derweil bleibt rätselhaft, wie es beim Flug von Berlin nach Buenos Aires etwa eine halbe Stunde nach dem Start zum Ausfall fast des kompletten Stromsystems kommen konnte. Normalerweise hätten nach dem Defekt an einem der Transformer Rectifier Units die beiden Ersatzsysteme übernehmen müssen. Die A340 „Konrad Adenauer“ ist für detaillierte Untersuchungen bei Lufthansa Technik in Hamburg. 

Infos zu allen Flugzeugen der Flugbereitschaft finden Sie hier...

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