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Piratenjagd vor Somalia

P-3C der Marine erreichen 6000 Stunden bei EU-NAVFOR

Die deutschen Orion-Seefernaufklärer sind bei der Mission EU-NAVFOR von Dschibuti aus nun über 6000 Stunden geflogen.

Genau am 1. Oktober um 11:07 Uhr hat die P-3C diesen Meilenstein im Dienst für EU-NAVFOR erreicht. Die Orion P-3C fliegt seit 2009 vor der Ostküste Somalias die Operation Atalanta zur Unterstützung der Pirateriebekämpfung und zum Schutz gefährdeter Schifffahrtsunternehmen.

Der derzeitige Kommandeur der EU-NAVFOR-Force, Konteradmiral Fabio Gregori, gratulierte dem befehlshabenden Offizier der deutschen Truppe, während Soldaten und Wartungscrews der deutschen Truppe eine Ehrengarde bildeten.

Seit Anfang September ist eine P-3C Orion des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“ zurück in Dschibuti. Rechtzeitig nach Ende der Sommermonsunzeit absolvierte „Jester“ seinen ersten Einsatzflug.

Mitte Juni hatten die Soldaten aus Nordholz das Einsatzgebiet vor Beginn des Sommermonsuns verlassen. Die Schlechtwetterperiode mit seinem konstanten Südwestwind und Wellenhöhen im Somalischen Becken von über drei Metern, bringt nahezu den gesamten Bootsverkehr zum Erliegen und verringert die Bedrohung durch Piraterie erheblich.

Sowohl Spanien als auch Deutschland haben seit Beginn der Operation Atalanta Seefernaufklärer an die somalische Küste entsandt. Das Fachwissen ihrer jeweiligen Besatzungen ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg der EU-NAVFOR-Operation.

Die deutschen P-3 erreichten am 2. November 2014 ihre 4000. Flugstunde für Atalanta. Die 5000. Stunde wurde dann im April 2016 gefeiert.

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