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Über 40 Stunden Flugdauer angepeilt

Predator B ER Long Wing im Test

General Atomics Aeronautical Systems hat mit der Flugerprobung einer neuen Version der unbemannten MQ-9 Reaper/Predator B begonnen. Sie zeichnet sich durch längere Tragflächen aus.

Die Spannweite der neuen Predator B-Variante beträft nun 22,25 Meter und damit 3,95 Meter mehr als bei der Basisversion. Zudem wurden die Tanks vergrößert, so dass nun laut Hersteller Flugzeiten von über 40 Stunden möglich werden.

Wichtig ist auch, dass die Flächen nun nach NATO-Standard konstruiert wurden und gegen Blitz- und Vogelschlag gesichert sind. Auch umfangreiche Zulassungstests wurden durchgeführt. Spoiler ermögliche nun eine bessere Präzision bei der Landung. Bei Bedarf kann eine Enteisungsanlage installiert werden. Zusätzliche Waffenaufhängungen sind ebenfalls vorhanden.

Der erste Flug der Predator ER Long Wing fand am 18. Februar vom Gray Butte bei Palmdale, Kalifornien, aus statt. Dabei wurde zunächst eine Höhe von 2285 Metern erreicht. Die Tests stehen auch im Zusammenhang mit der Entwicklung des so genannten „zulassungsfähigen Predator B“ der ab Anfang 2018 verfügbar sein soll. Dafür wird auch die Software angepasst und insgesamt die Zelle robuster gestaltet.

Bisher hat General Atomics Aeronatical Systems etwa 40 MQ-9 Reaper ER an die US Air Force ausgeliefert. Bei ihnen wird die Flugdauererhöhung auf 35 Stunden über zwei Zusatztanks unter den Tragflächen erreicht.

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