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Umstellung auf MQ-9-Flotte

USAF verabschiedet MQ-1 Predator

Die US Air Force hat bei einer offiziellen Abschiedsfeier auf der Creech AFB in Nevada die General Atomics MQ-1 Predator außer Dienst gestellt.

Nach Angaben der amerikanischen Luftstreitkräfte wird der volle Übergang zu einer reinen Reaper-Flotte aber noch bis Ende des Jahres dauern.

Die letzten MQ-1 sind beim 432. Wing/432. Air Expeditionary Wing im Einsatz. Vor den Reden der Abschiedsfeier flog eine Crew der 489th Attack Squadron den letzten lokalen Trainingsflug und eine Besatzung der 15th Expeditionary Attack Squadron einen Einsatzflug in einem nicht genannten Gebiet. Die Feuerwehrleut des  99.th Civil Engineer Quadron Fire Protection Flight begrüßten die MQ-1 mit einem Wassersalut.

Die MQ-1 Predator flogen seit 1995 in Creech, Nevada - früher Indian Springs Air Force Auxiliary Field (Foto: USAF).

„Ich bin traurig zu sehen, wie dieses leistungsfähige Waffensystem verschwindet", sagte Staf Sargent  Robert von der 489th ATKS. "Aber ich freue mich, dass der UAV-Bereich der Air Force weiter wächst."

In Creech sprachen unter anderem Abraham Karem, Präsident von Karem Aircraft Incorporated, der als Vater der Predator gilt. Karem stellte seine erste Drohne, Albatross, in seiner Garage her, und entwickelte später die Modelle Amber und GNAT 750, aus denen schließlich der Predator hervorging.

Insgesamt beschaffte die USAF 268 Predator, von denen im letzten Jahr noch etwa 130 vorhanden waren. Geplant ist eine Umstellung auf die größeren MQ-9 Reaper mit Turbopropantrieb. Davon sollen 346 beschafft werden. Die MQ-1 wird weiterhin in der Version MQ-1C Grey Eagle bei der US Army fliegen.

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