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Paris Air Show 2017

Airbus und Boeing verkaufen fast 900 Flugzeuge

Es ist ein ständiges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Luftfahrtgiganten. Auf der Internationalen Luftfahrtmesse in Le Bourget hatte Boeing nach der Ankündigung der 737 MAX 10 die Nase vorn.

Airbus und Boeing buhlen bereits seit jeher um die Pole Position im Bereich des Flugzeugbaus. Auf der 52. Paris Air Show, die bereits von Montag bis Donnerstag für das Fachpublikum offen stand, konnten die Unternehmen Verkäufe in Höhe von 114,5 Milliarden US Dollar verbuchen. Boeing war dieses Mal deutlicher Sieger der Show.

Boeing gab am Donnerstag einen Verkaufswert von 74,8 Milliarden US Dollar an.  Die Bestellungen im Hause Airbus belaufen sich auf 326 Maschinen im Wert von 39,7 Milliarden US Dollar. Davon belaufen sich 18,5 Milliarden US Dollar auf Festbestellungen und 21,2 Milliarden US Dollar auf Absichtserklärungen. Boeing wiederum konnte für 571 ihrer Flugzeuge Bestellungen und Absichtserklärungen der Airlines und Leasingunternehmen entgegennehmen.

Der deutlich höhere Geschäftserfolg des US-amerikanischen Wettbewerbers ist auch auf den Launch seines neuen Flugzeugs auf der Paris Air Show zurückzuführen: Das jüngste Mitglied der 737 MAX Familie, die Boeing 737 MAX 10, verzeichnete alleine 361 Bestellungen und Absichtserklärungen und trug damit maßgeblich zu den Zahlen bei. Boeing wirbt für die 737 MAX 10 mit den "niedrigsten Kosten pro Sitzplatz eines Standardrumpf-Flugzeugs". Auch die United Airlines konnte von dem Flugzeug überzeugt werden. Die Fluggesellschaft tauschte gleich 100 bestehende MAX-Bestellungen in das neue Muster um.

Alle Bestellungen der Paris Air Show finden Sie in unserer ausführlichen Auflistung hier.

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