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Airbus Safran Launchers auf der ILA

Ariane 6 auf gutem Weg zum Erstflug 2020

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Auf der ILA informiert Airbus Safran Launchers über die Fortschritte bei der Entwicklung der neuen europäischen Trägerrakete Ariane 6.

Die Entwicklung der Ariane 6 kommt gut voran. "Wir liegen mit dem Programm absolut im Zeitplan, vielleicht sogar besser als gedacht", sagte Alain Charmeau, der CEO des neu gegründeten Gemeinschaftsunternehmens Airbus Safran Launchers, am Mittwoch auf der ILA in Berlin.

Derzeit läuft beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen eine Testkampagne mit dem Oberstufentriebwerk Vinci, zudem werde ein neues Schweißverfahren erprobt und die Produktion erster Teile im 3D-Druckverfahren habe begonnen, so Charmeau.

Erstmals fliegen soll die Ariane 6, die um bis zu 50 Prozent günstiger als ihre Vorgängerin Ariane 5 sein soll, im Jahr 2020. Die volle Einsatzfähigkeit soll 2023 erreicht werden. "Dazwischen wird es eine Überlappung von Ariane 5 und Ariane 6 geben", sagte Charmeau. Die Ariane 6 wird es in zwei Konfigurationen geben: als Ariane A62 mit zwei Feststoffboostern und als Ariane A64 mit vier Feststoffboostern.

Ariane 5 soll mehr Nutzlast transportieren können

Bis zur Indienststellung der neuen Rakete wird die Ariane 5 noch rund 50 Starts absolvieren. Auch sie soll in den kommenden Jahren modifiziert werden, um den Marktansprüchen gerecht zu werden. "Geplant ist eine weitere Erhöhung der Nutzlast um 200 Kilogramm bis 2018", sagte Charmeau. Schon beim nächsten Start am 8. Juni wird die Ariane 5 mit den beiden Satelliten EchoStar XVIII and BRIsat eine Nutzlast von 10,7 Tonnen ins All bringen. Das sei deutlich über dem, was bisher üblich war, so Charmeau. Im Herbst soll die Ariane 5 erstmals vier Galileo-Satelliten gleichzeitig in den Orbit bringen.

Bei Airbus Safran Launchers wird derweil bereits darüber nachgedacht, was nach der Ariane 6 kommt. Mit Prometheus habe man bereits mit der Entwicklung einer neuen, günstigen Triebwerksfamilie begonnen, so Charmeau. Prometheus soll die Kosten des in den 1980er Jahren entwickelten Hauptstufen-Triebwerks Vulcain um den Faktor 10 verringern.

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