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AMS registriert zahlreiche Teilchen von Antimaterie

AMS registriert zahlreiche Teilchen von Antimaterie

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Die ersten Ergebnisse des Alpha-Magnet-Spektrometers (AMS) liegen vor, 20 Milliarden kosmische Teilchen hat die "Kamera" auf der ISS in den ersten 18 Monaten aufgezeichnet - und dennoch ist das nur ein ganz kleiner Schritt.

Das vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt geförderte Projekt steht noch ganz am Beginn seiner Betriebszeit und hat doch bereits  eine ungewöhnlich hohe Anzahl Positronen und somit von Antimaterieteilchen beobachtet. Das könnte ein Hinweis auf die Existenz Dunkler Materie sein. Als nächsten Schritt wollen die Wissenschaftler den Protonen, dem Helium, Bor und Karbon auf die Spur kommen. Letztendlich wollen sie eines wissen: Woraus besteht das Universum?

Am 16. Mai 2011 war das sieben Tonnen schwere Gerät mit dem letzten Flug des Shuttles Endeavour zur Internationalen Raumstation gebracht worden. Starterschütterungen, der Flug durchs Weltall und anschließend die Montage an der Außenseite der Raumstation - nichts konnte das empfindliche Gerät erschütern. Gemeinsam haben das Physikalische Institut der RWTH Aachen und das Institut für Experimentelle Kernphysik des Karlsruher Institut für Technologie unter anderem einen der Detektoren - den Übergangsstrahlungsdetektor - entwickelt und gebaut.

400.000 Positronen flogen in den vergangenen anderthalb Jahren durch die Detektoren, eine Zahl, die den Forschern Hoffnung gibt, auf der richtigen Spur zu sein. Folgt man der Theorie, dass beim Urknall zu gleichen Teilen Materie und Antimaterie entstanden ist, müsste im Weltraum auch eine größere Menge an Antimaterie-Kernen zu finden sein. Doch so einfach lassen sich diese bisher nicht finden. Die Messergebnisse des AMS zeigen hingegen, dass bestimmte Antimaterie-Teilchen in der kosmischen Strahlung in größerer Menge vorkommen als erwartet.

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