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Ariane 5 setzt Telekommunikationssatelliten aus

Erster europäischer Raketenstart des Jahres

Beim ersten Start 2019 brachte die Ariane 5 zwei Telekommunikationssatelliten ins All. Foto: ESA-CNES-ARIANESPACE/Optique Vidéo du CSG - JM GUILLON

Die Ariane 5 ist am 5. Februar 2019 zu ihrem ersten Flug im noch jungen Jahr 2019 gestartet. An Bord befanden sich zwei Telekommunikationssatelliten, welche von Betreibern aus Saudi-Arabien, Griechenland und Indien operiert werden.

Mit Lift-off der Rakete in Kourou am Dienstagabend deutscher Zeit hat die europäische Trägerrakete ihren ersten von fünf für dieses Jahr vorgesehenen Starts erfolgreich absolviert. Die beiden Satelliten wurden 27 Minuten nach dem Start nacheinander in einem geostationären Transferorbit (GTO) ausgesetzt.

Von der Gesamtnutzlast der Rakete, die mit 10.018 Kilogramm angegeben wurde, entfielen 6.495 Kilogramm auf den Saudi Geostationary Satellite 1/Hellas Sat 4. Er wurde von Lockheed Martin Space gebaut und im Auftrag der wissenschaftlichen Regierungsinstitution King Abdulaziz City für Wissenschaft und Technologie (KACST) in Riyadh, Saudi-Arabien, gestartet. Kunde des Satelliten wird Arabsat sein. Die Kommunikationsnutzlast Hellas Sat 4 wird von dem griechisch-zyprischen Unternehmen Hellas Sat betrieben, einer Tochtergesellschaft von Arabsat.

GSAT-31 aus Indien wurde als zweites ausgesetzt. Gefertigt wurde der 2.536 Kilogramm schwere Satellit von der indischen Raumfahrtagentur (ISRO). Gleichzeitig ist GSAT-31 der 23. Satellit der indischen Behörde, welcher von einer Rakete der Ariane-Familie gestartet wurde. Beide Satelliten sollen länger als 15 Jahre im Orbit bleiben, so Arianespace.

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