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Die Erde aus dem All: Tristan da Cunha

Die Erde aus dem All: Tristan da Cunha

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Sie gilt als die einsamste und abgelegenste bewohnte Insel unseres Planeten. Auf diesem nur 98 km² großen Vulkaneiland im Südatlantik leben rund 300 Menschen.

Eines der britischen Überseegebiete im südlichen Atlantik heißt St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha. Auf St. Helena verbrachte Napoleon seine letzten Lebensjahre, und er soll sich in der dortigen Einsamkeit tödlich gelangweilt haben. Wie wäre es ihm dann erst auf dem winzigen Vulkaninselchen Tristan da Cunha ergangen? Es liegt 3.238 Kilometer östlich des brasilianischen Cabo Frio und 2.779 Kilometer südwestlich des Kaps der Guten Hoffnung in Südafrika und bildet die Spitze eines Schildvulkans auf dem Mittelatlantischen Rücken.

Der portugiesische Admiral Tristao da Cunha entdeckte die Insel 1506, gab ihr seinen Namen, konnte aber nicht seinen Fuß auf das Ufer setzen. Danach interessierte sich kaum jemand für den Felsenflecken, bis 1816 die Engländer Soldaten landen ließen; sie sollten verhindern, dass von hier aus Napoleon auf St. Helena befreit werden könnte. Heute leben die wenigen Einwohner, die alle in der einzigen Siedlung Edinburgh of the Seven Seas wohnen, vom Langustenfang und Kartoffelanbau und haben nur per Schiff und über Satllit Verbindung zur Außenwelt.

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