Die Aufarbeitung der Challenger-Katastrophe bringt nicht nur haarsträubende Konstruktionsmängel an den Feststoffmotoren des Space Shuttles ans Licht, sondern auch grobe Managementfehler. Das Unglück wäre womöglich vermeidbar gewesen, hätte das Shuttle-Programm richtig funktioniert. Zu diesem Ergebnis kommt die vom damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan mit der Unfalluntersuchung beauftragte Rogers-Kommission. Ihr gehören neben dem früheren Außenminister und Generalstaatsanwalt William Rogers unter anderem die NASA-Astronauten Neil Armstrong und Sally Ride sowie der Boeing-Konstrukteur Joe Sutter und der Physik-Nobelpreisträger Richard Feynman an.
Der Abschlussbericht der Kommission enthält mehrere Empfehlungen, was die NASA nach dem Challenger-Unglück ...





