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Nach Anomalie

Ariane-5-Start auf Ende September verschoben

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Am Dienstag war der Start einer Ariane 5 mit zwei Satelliten an Bord in den letzten Sekunden des Countdowns abgebrochen worden. Bei ersten Untersuchungen wurde nun offenbar der Grund dafür gefunden.

Am 5. September sollte eine Ariane 5 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou aus die beiden Telekommunikationssatelliten Intelsat 37e und BSAT-4A in einen geostationären Transferorbit bringen. In den letzten Sekunden des Countdowns und während der Zündung des Vulcain-Triebwerks der kryogenen Hauptstufe wurde allerdings eine Anomalie festgestellt und der Start abgebrochen. Am Donnerstag hat Arianespace erste vorläufige Untersuchungsergebnisse veröffentlicht.

Demnach entdeckte der Bordcomputer nach der Zündung des Hauptstufentriebwerks ein Problem der Elektrik eines der beiden Feststoffbooster. Das habe den Startabbruch noch innerhalb des automatisierten Abbruchs ausgelöst, so Arianespace.

Nach dem abgebrochenen Start sei die europäische Trägerrakete enttankt und zum Final Assembly Building gebracht worden. Die beiden Satelliten, die zusammen 9960 Kilogramm wiegen, befinden sich noch unter der Nutzlastverkleidung der Ariane 5. Ein neuer Startversuch wird für Ende September angepeilt. Andere für 2017 geplante Flüge sind nach Angaben von Arianespace von der Verschiebung nicht betroffen.

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