in Kooperation mit

Private Initiative

Airbus unterstützt "Die Astronautin"

Airbus und die Initiative "Die Astronautin" werden künftig enger zusammenarbeiten. Das Ziel der privaten Initiative: Die erste deutsche Astronautin auf eine Forschungsmission zur Internationalen Raumstation ISS zu schicken.

Die Raumfahrtsparte von Airbus fördert das vom Personaldienstleister HE Space Operations initiierte Projekt "Die Astronautin", wie Airbus am Mittwoch mitteilte. Airbus wird die beiden Astronautinnen-Trainees Nicola Baumann (32) und Insa Thiele-Eich (34) bei der Ausbildung und der Missionsplanung für eine mögliche ISS-Mission unterstützen. Das beinhalte unter anderem das Einarbeiten in eine Raumstationsumgebung, Missionsabläufe sowie das Erlernen wichtiger Prozeduren.

"Wir können als führendes europäisches Unternehmen in der astronautischen Raumfahrt unsere Kompetenzen sehr gut in dieses Projekt einbringen. In unseren Werkshallen können die beiden schon einmal von größeren Zielen träumen – das erste interplanetarische NASA-Raumschiff Orion entsteht maßgeblich auch bei Airbus in Bremen", so Oliver Juckenhöfel, Leiter On-Orbit Services und Exploration bei Airbus. "Unser Know-how bei Betrieb und Nutzung des Europäischen Weltraumlabors Columbus, das wir für die ESA entwickelt haben, sowie die Erfahrungen in der Astronautenausbildung können der Initiative sehr hilfreich bei der Vorbereitung auf ihre geplante Weltraummission sein."

Claudia Kessler, CEO von HE Space Operations und Initiatorin des Projektes, sagte: "Wir freuen uns sehr über das Engagement von Airbus. Die Erfahrung der Raumfahrtingenieure wird für unsere beiden Trainees von unschätzbarem Wert sein."

Nicola Baumann und Insa Thiele-Eich haben sich im Rahmen des Auswahlprogramms "Die Astronautin" unter 400 Bewerberinnen für das Astronautentraining qualifiziert. Beide Frauen bestanden die medizinisch-psychologische Eignungsauswahl des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, die an die ESA-Standards zur Astronautenauswahl angelehnt ist. Eine der beiden Frauen soll 2020 im Rahmen einer privat finanzierten Forschungsmission für zehn Tage zur ISS fliegen.

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