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Sojus bringt vier Satelliten ins All

Sojus bringt vier Satelliten ins All

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Eine Sojus-Rakete beförderte gestern von Kourou aus die ersten vier Satelliten der neuen O3b-Konstellation ins All. Sie sollen Telekommunikations- und Internetdienste für Asien, Afrika, Australien und den Mittleren Osten ermöglichen.

Milliarden von Nutzern sollen über die neue Konstellation kostengünstigen Zugang zum High-Speed-Internet und zu mobiler Kommunikation erhalten. O3b ist mittlerweile der 33. Kunde aus dem Telekommunikationsbereich, der die Startdienste von Arianespace in Anspruch nimmt. Die Sojus-Mission VS05 dauerte zwei Stunden und 22 Minuten, während der die vier jeweils 700 Kilogramm schweren Satelliten bei separaten Zündungen der Fregat-Oberstufe vom Dispenser freigesetzt wurden. Bereits kurz nach dem Erreichen der vorgesehenen Bahnen meldete die Bodenstation Funkkontakt zu allen Raumflugkörpern. O3b-Vorstandsvorsitzender Steve Collar bezeichnete den Start als „außergewöhnliche Demonstration von Kraft und Schönheit".

Die Konstellation soll einmal aus zwölf von Thales Alenia Space gebauten Ka-Band-Satelliten bestehen, die in Vierergruppen von Kourou aus gestartet werden. Die nächste Mission wird noch Ende dieses Jahres stattfinden, die dritte im nächsten Jahr.

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