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SES schickt Satellit mit gebrauchter Falcon 9 ins All

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Der luxemburgische Satellitenbetreiber SES ist der erste Kunde, der auf eine bereits verwendete Erststufe des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX setzt.

Der Start von SES-10 ist im vierten Quartal 2016 vorgesehen. Es wird die erste Nutzlast sein, die mit einer wiederverwendbaren Raketenstufe der Falcon 9 in den Orbit gebracht wird. Das teilten SES und SpaceX am Dienstag mit.

Der Satellit SES-10, der von Airbus Defence & Space gebaut wurde, wird in einem geostationären Orbit im Rahmen des Simón-Bolivar-2-Netzwerks über Südamerika und der Karibik operieren. SES bietet damit Direct-to-Home-Broadcasting sowie Mobilitäts- und Unternehmensdienstleistungen an.

Zum Einsatz kommt nach Angaben von SpaceX die Erststufe, die im April eine Dragon-Kapsel im Rahmen der CRS-8-Mission zur Internationalen Raumstation ISS gestartet hat. Mit ihr gelang die erste Landung auf dem schwimmenden Drohnenschiff "I Still Love You".

Keine Angaben über Startkosten

"Wir glauben, dass wiederverwendbare Raketen eine neue Ära der Raumfahrt eröffnen und den Zugang zum All günstiger machen", so Martin Halliwell, Chief Technology Officer bei SES. SES war 2013 der erste kommerzielle Satellitenbetreiber, der einen Start bei SpaceX buchte.

Über die Kosten des Starts gaben die beiden Unternehmen nichts bekannt. Er sollte aber deutlich günstiger sein als die rund 60 Millionen US-Dollar (etwa 54 Millionen Euro) für den Start mit einer neuen Falcon 9.

SpaceX gelang am 22. Dezember 2015 erstmals die vertikale Landung einer Falcon-9-Erststufe an Land. Seitdem gelangen fünf weitere Landungen, eine an Land, vier auf einer schwimmenden Plattform im Atlantik.

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