TeraWave-Konstellation: Blue Origin plant Starlink-Konkurrenz

TeraWave-Konstellation
Blue Origin plant Starlink-Konkurrenz

ArtikeldatumVeröffentlicht am 22.01.2026
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Blue Origin plant Starlink-Konkurrenz
Foto: Blue Origin

Blue Origin will eine eigene Satelliten-Konstellation im niedrigen und mittleren Erdorbit (LEO und MEO) aufbauen. Das kündigte das Unternehmen von Jeff Bezos am 21. Januar an. Die Konstellation namens TeraWave soll aus 5408 optisch kommunizierenden Satelliten bestehen. Sie sollen symmetrische Datenraten von bis zu sechs Terabit pro Sekunde an jeden Punkt der Erde liefern. Der Aufbau von TeraWave soll im vierten Quartal 2027 beginnen.

TeraWave soll mit seinem Multi-Orbit-Design insbesondere in ländlichen und abgelegenen Gegenden Verbindungen mit extrem hohem Durchsatz zwischen globalen Knotenpunkten und verteilten Multigigabit-Benutzerverbindungen ermöglichen.

Dienst für Unternehmen und Regierungsorganisationen

Nach Angaben von Blue Origin bietet TeraWave sowohl Konnektivität über Funk als auch über Optik. Über 5280 LEO-Satelliten will Blue Origin Datenraten von bis zu 144 Gbit/s liefern, während über optische Verbindungen von 128 MEO-Satelliten bis zu 6 Tbit/s verfügbar sein sollen. Damit sollen Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und datenintensive globale Internetzugänge angeboten werden können.

Anders als Amazon Leo, das auch von Jeff Bezos mitfinanziert wird, sowie Starlink, ist TeraWave jedoch nicht für Privatkunden gedacht, sondern für Unternehmen, Datenzentren und Regierungsbehörden, die mehr Datendurchsatz, symmetrische Up- und Donwload-Geschwindigkeiten, mehr Redundanz und eine schnelle Skalierbarkeit benötigen. Der Dienst soll auf rund 100.000 Kunden begrenzt sein.