Heute fliegt Donald Trump nach seinem Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos wieder zurück in die Heimat. Die beiden Boeing VC-32 A standen am Flughafen Zürich schon zum Start bereit, doch der US-Präsident kam nicht. Scheinbar hatte einer der beiden VIP-Hubschrauber des US Marine Corps technische Probleme, so dass der Tross auf die Straße ausweichen musste. Damit verzögerten sich die Starts der beiden VIP-Flugzeuge um einige Stunden. Ursprünglich waren sie gegen 15.10 und 15.40 Uhr geplant. Bei den Helikoptern handelt es sich um die Sikorsky VH-60N White Hawk.
Schon die Anreise nach Zürich verlief holprig. Die US Air Force verfügt über zwei der speziell modifizierten Boeing 747 mit der Bezeichnung VC-25A. Beide sollten in der Schweizer Metropole landen, eine vor Ort bleiben, die andere zum Fliegerhorst Ramstein weiterfliegen. Doch da sich eine Maschine derzeit in der Wartung befindet, springt eine Boeing C-32A ein. Der Twin basiert auf dem zweistrahligen 757-Verkehrsflugzeug.
Wie geplant startete Donald Trump mit der einsatzfähigen VC-25A, doch rund eine Stunde nach dem Start bemerkte die Besatzung ein elektrisches Problem. Aus Sicherheitsgründen kehrte die Crew um. Der Präsident und seine Delegation stieg auf der Joint Base Andrews bei Washington D.C. in eine C-32A als Ersatzmaschine um.
Warten auf neue Air Force One
Bereits die Verspätung bei der neuen VC-25B sorgte für Verstimmung beim Präsidenten. Die neue Air Force One auf Basis der 747-8 soll frühestens im Oktober 2027 in Dienst gehen. Daraufhin hatte Qatar dem US-Präsidenten eine VIP-Ausführung der Boeing 747-8 geschenkt, die ebenfalls entsprechend umgerüstet werden soll. Die Umrüstung des Millionen-Geschenks soll etwas weniger als ein Jahr dauern. Wie teuer sie wirklich wird, ist noch nicht bekannt. Hier gehen die Schätzungen weit auseinander: Während Meink von 400 Millionen Dollar ausgeht, rechnet die USAF eher mit 1,5 Milliarden.





