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XV-24 LightningStrike

Aurora entwickelt Senkrechtstarter ohne DARPA weiter

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Die Boeing-Tochter Aurora Flight Sciences will die ursprünglich für militärische Zwecke gedachte XV-24 LightningStrike für kommerzielle Anwendungen nutzen.

Aurora Flight Sciences hat Ende April eine Vereinbarung mit der DARPA, der Forschungsbehörde des US-Verteidigungsministeriums, abgeschlossen, wonach das elektrische Versuchsflugzeug XV-24 für kommerzielle Anwendungen weiterentwickelt wird.

Ursprünglich hatte die DARPA 2013 den Auftrag zur Entwicklung eines neuen Senkrechtstarters für militärische Operationen in Auftrag gegeben, kürzlich aber das Programm gestrichen. Aurora will die Erkenntnisse nun für einen elektrischen Senkrechtstarter nutzen, den das US-Unternehmen in Zusammenarbeit mit dem Fahrdienstvermittler Uber als künftiges Lufttaxi entwickelt.

Das ursprüngliche X-Flugzeug für die DARPA sollte eine Spannweite von 18 Metern haben und über 24 elektrisch angetriebene, ummantelte Bläser verfügen, die in den schwenkbaren Tragflächen und Canards integriert sind. Die elektrische Energie sollte von einem Rolls-Royce-Wellentriebwerk vom Typ AE1107C (kommt in der V-22 Osprey zum Einsatz) erzeugt werden, das im Rumpf untergebracht ist. Mit einem verkleinerten Modell der XV-24 (Maßstab 1:5) mit reinem Elektroantrieb wurden von März 2016 bis April 2017 bereits Flugtests durchgeführt.

"Als die DARPA die Idee verteilter elektrischer Antriebe 2013 lancierte, war es ein neues Konzept. Heute ist es breit akzeptiert als Katalysator für ein anspruchsvolles elektrisches Lufttransport-Ökosystem", so John Langford, Gründer und CEO von Aurora. Mit der Erweiterung der DARPA-Vision habe man nun beispiellose Möglichkeiten, (hybrid-)elektrische Senkrechtstarter in völlig neue Märkte zu bringen.

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