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„Aachen“ als fliegender Technologiebotschafter

Lufthansa tauft ersten Airbus A321neo

Foto: Lufthansa

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet taufte den Lufthansa-Neuzugang am Montag in Düsseldorf auf den Namen der Stadt Aachen. Damit würden die Innovationsfreude der Stadt und zukunftsweisende Mobilität gewürdigt, sagte der aus Aachen stammende Ministerpräsident.

Die erste A321neo für Lufthansa trägt die Registrierung D-AIEA, die Werknummer MSN8761 und verfügt über die neue „Airbus Cabin Flex“-Kabine mit veränderter Türanordnung. 215 Passagiere passen in die Kabine, die in zwei Bereichen mit Business Class und Economy Class besetzt wird. Der von zwei PW1133G-Getriebefans angetriebene Zweistrahler wurde im Mai übergeben und danach in Schönefeld augestattet. Er stand, noch ungetauft, bereits im LH-Linieneinsatz.Airbus-intern nennt sich diese Bauart A321-271NX.

Ministerpräsident Laschet und Lufthansa-Konzernchef Spohr unterzeichneten in Düsseldorf die Taufurkunde der Aachen. Laut Lufthansa verbraucht sie bis zu 20 Prozent weniger Treibstoff, ist deutlich leiser und stößt wesentlich weniger CO2 aus als das Vorgängermodell. Bis zum Jahr 2025 werden 40 Flugzeuge des Typs A321neo an die Lufthansa Group ausgeliefert. Insgesamt erhält das Unternehmen in den nächsten zehn Jahren im Durchschnitt alle zwei Wochen ein neues Flugzeug.

„Die Lufthansa Group investiert jedes Jahr fast drei Milliarden Euro in neue, treibstoffarme Flugzeuge. Das ist der größte Hebel, den wir derzeit haben, um möglichst klimaschonend zu fliegen“, sagte Carsten Spohr. „Diesen Pioniergeist wollen wir als Landesregierung auch für die Luftfahrtbranche nutzen und fördern daher den Ausbau des Flugplatzes in Aachen-Merzbrück zu einem Forschungsflughafen. Hier sollen die Möglichkeiten des geräuscharmen Fliegens und umweltfreundlicher Antriebstechnologien für die Zukunft getestet werden. Unser Ziel ist es, mit neuen Technologien das Fliegen nachhaltiger zu machen und auf diese Weise die Wettbewerbsfähigkeit der Luftverkehrswirtschaft in Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken“, sagte Ministerpräsident Laschet.

Die „Aachen“ ist künftig fliegender Botschafter für Stadt und Bundesland. Nordrhein-Westfalen ist für Lufthansa ein wichtiger Standort. Über die Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Paderborn-Lippstadt und Münster/Osnabrück verbinden die Airlines der Lufthansa Group das wirtschaftsstarke Bundesland mit der ganzen Welt. Der Konzern beschäftigt hier rund 5000 Mitarbeiter und hat in Köln seinen juristischen Sitz. Düsseldorf ist mit seinem einwohnerreichen und wirtschaftsstarken Einzugsgebiet für die Lufthansa Group ein wichtiger Flughafen für die Kurz- und Langstrecke.

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