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Abbestellter Lufthansa-Jet wartet auf Käufer

Boeing parkt 747-8 in der Wüste

Eine früh gebaute Boeing 747-8 Intercontinental, die ursprünglich als 20. Flugzeug für Lufthansa vorgesehen war, aber nachträglich abbestellt wurde, ist aus Everett in die Wüste Arizonas gestartet, wo sie auf einen neuen Käufer wartet.

Die Boeing 747-8 Interctontinental mit der Werknummer 1435 startete am 21. Mai als Flug "BOE21" aus Seattle nach Marana in Arizona, wo im dortigen "Pinal Air Park" die optimalen klimatischen Wüstenbedingungen für  eine längere Einlagerung herrschen. Die fabrikneue Boeing nutzte für die Überführung die Registrierung N828BA. Sie brauchte zwei Stunden und 20 Minuten für den Umzug in die Wüste Arizonas.

Noch immer verrät die Lackierung des Jumbo Jets in den Lufthansa-Grundfarben, dass dieses Flugzeug einst als 20. Boeing 747-8 für Lufthansa bestellt worden war. Allerdings war die Airline nachträglich von der Bestellung zurückgetreten, weil das Flugzeug wesentlich intensiver für Boeing-Testflüge genutzt worden war, als zunächst vereinbart. Außerdem hatten zahlreiche technische Veränderungen diese früh gebaute 747-8 gegenüber ihren später gebauten 19 LH-Serienbrüdern zum Exoten gestempelt. Lufthansa ist dafür bekannt, möglichst immer zusammenhängende Produktionslose abzunehmen, um damit die Wartung zu vereinfachen.

Boeing hatte die Boeing 747-8 kürzlich aufwändig nachgerüstet und strukturell überholt. Damit dürfte das technisch noch junge Flugzeug künftig als VIP-Flugzeug gute Chancen am Markt haben. Der Hersteller hatte zeitweise auch schon neu gebaute Boeing 747-8-Frachter in Marana eingelagert, bevor diese schließlich an Kunden ausgeliefert worden waren.

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