in Kooperation mit

AgustaWestland

AW609 mit besseren Leistungen

Das zivile Kipprotormuster des italienischen Herstellers wurde weiter verbessert. Die Produktion wird im US-Werk Philadelphia erfolgen.

Nach Abschluss von umfangreichen Flugversuchen bezüglich der Leistungen und der Notverfahren wie Autorotation hat AgustaWestland auf der Heli-Expo in Orlando eine Erhöhung der maximalen Abflugmasse der AW609 auf 8165 Kilogramm bestätigt. Dies sei mit Triebwerksverbesserungen, einem verstärkten Fahrwerk und optimierten Flugsteueralgorithmen möglich.

Mit Zusatztanks verspricht AgustaWestland nun eine maximale Reichweite von 2040 km. Sechs Passagiere kann die AW609 über 1480 km befördern, mit neun Passagieren wird eine Reichweite von 925 km in zwei Stunden angegeben.

Änderungen an der AW609 betreffen eine breitere Tür (88 Zentimeter), was vor allem bei SAR-Einsätzen hilfreich ist. Im Cockpit wird ein Pro Line Fusion-System von Rockwell Collins installiert.

Bisher haben zwei Prototypen, die in den USA und Italien fliegen, knapp 1200 Flugstunden absolviert. Mit zwei weiteren Prototypen wird die Zulassung bis Ende 2017 angestrebt. Dafür dürften weiter 1000 Stunden nötig sein.

Die Endmontage der AW609 soll in Philadelphia erfolgen. Dort will man auch die weiteren Zulassungsarbeiten konzentrieren. Bisher war das US-Testprogramm in Arlington, Texas, durchgeführt worden – ein Standort, der noch zu Zeiten ausgewählt wurde, als das Programm zusammen mit Bell betrieben wurde.

Zur Startseite