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Airbus A380 trifft zwei "Jetmen" über Dubai

Schwerster und leichteste Vierstrahler fliegen in Formation

Emirates hat über Dubai einen spektakulären Formationsflug gewagt: Ein Airbus A380 des Unternehmens flog mit zwei winzigen, vierstrahligen Rucksack-Flugzeugen, den Jetmen, in Formation.

Die generalstabsmäßig vorbereitete Begegnung habe über der Küste vor Dubai stattgefunden, um das weltberühmte Hotel Burj Khalifa als Hintergrund nutzen zu können, teilte Emirates mit. In einer Höhe von 4000 Fuß (1220 Meter) hätten sich die beiden "Dubai Jetmen" der A380 im Formationsflug angeschlossen.

Die beiden Jetmen, Yves Rossy und Vince Reffe, waren kurz zuvor mit ihren auf den Rücken geschnallten Flügeln aus einem Hubschrauber aus 1680 Metern Höhe abgesprungen. Danach mussten die durch Körperbewegungen ihrer Piloten gesteuerten Jetmen ihren Fall stabilisieren, die jeweils vier Triebwerke anlassen und mit ihrer horizontalen Höchstgeschwindigkeit der A380 folgen. Nach einer Reihe vorher vereinbarter Formationsflug-Positionen, die aus einem zweistrahligen Begleitflugzeug gefilmt wurden, drehten die Jetman ab, um an Fallschirmen hängend, sicher zum Boden zurückzukehren.

Adel Al Redha, Vorstand Flugbetrieb bei Emirates, sagte: "Mit dieser Vorführung würdigen wir die Magie und Schönheit des Fliegens, das vor etwas über hundert Jahren erst ein Traum war. Wir zeigen auch, wie menschliche Ambition und Vision die Grenzen verschieben können. So einen spektakulären Formationsflug gab es noch nie. Deshalb haben wir vorab alle Aspekte untersucht und bewertet und drei Monate lang jedes Detail geplant und im Simulator geübt. Dabei stand immer die Sicherheit im Vordergrund." Als größtes Risiko für die Jetmen seien die Wirbelschleppen der A380 eingeschätzt worden.

Neben Emirates Airline waren auch die Zivilluftfahrtbehörde des Emirats, die Flugsicherung und zahlreiche Regierungsstellen beteiligt, außerdem SkyDive Dubai und die Luftbildfirma Aerovision. Nach einem Trainingsflug am 12. Oktober fand der eigentliche Filmflug am 13. Oktober statt. Dazu wurde ein zeitweiliges Flugbeschränkungsgebiet eingerichtet.

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