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Airbus Helicopters

Rückläufige Verkaufs- und Lieferzahlen

Mit dem Lieferbeginn von gleich drei neuen Modellen setzte Airbus Helicopters 2014 Akzente, doch Bestellungen und Auslieferungen waren leicht rückläufig.

Wie das Unternehmen heute auf seiner traditionellen Präsentation in Paris bekannt gab, wurden im letzten Jahr 471 Hubschrauber geliefert, nach 497 im Jahr zuvor.

Airbus Helicopters verbuchte 402 Nettoaufträge (422 in 2013). Darunter waren 176 (statt 211) EC120/Ecureuil/EC130, 43 EC135 (zuvor 61), 115 EC145 (2013: 61), 28 Dauphin/EC155 (17), acht EC175 (5) und 32 (33) Super Puma/EC225/EC725). Darüber hinaus wurde der Auftragsbestand um 33 NH90 reduziert.

2014 erzielte Airbus Helicopters außerdem deutliche Fortschritte bei der Umsetzung seines Transformationsplans: Die Kunden profitieren nun von einem verbesserten Support- und Serviceangebot, Sicherheit steht weiterhin an erster Stelle.

Auch die Entwicklung neuer Produkte schritt 2014 zügig voran, so dass die X4 in diesem Jahr zum Erstflug starten kann. Die mittelschwere, zweimotorige Maschine der nächsten Generation soll am 3. März auf der Fachmesse Heli-Expo vorgestellt werden.

Zu den Highlights des vergangenen Jahres zählen laut Firmenchef Faury die starken Verkaufszahlen der zivilen und militärischen Varianten der EC145-Familie, deren Auftragsbestand sich im Jahresverlauf fast verdoppelte, und die Auslieferung von 53 NH90 sowie 48 Super Puma, womit die Marke von 100 schweren Hubschraubern überschritten wurde.

Im kommerziellen Bereich festigte Airbus Helicopters 2014 mit einem Anteil von 44 Prozent der Auslieferungen seine Position auf dem zivilen und halbstaatlichen Markt. In den Vorjahreszahlen enthalten ist auch das große Liefervolumen der EC225: Diese nahm 2014 den Betrieb wieder auf und gewann das Vertrauen der Kunden zurück, so Airbus Helicopters.

Fortschritte machte Airbus Helicopters nach eigener Einschätzung auch bei Support und Service: Darauf verweisen wachsende Zahlen bei der Flottenverfügbarkeit für Kunden und Betreiber, wozu auch die zu 98 Prozent pünktlichen Ersatzteillieferungen beitragen. Zum 1. Januar führte das Unternehmen zudem eine erweiterte Garantie über drei Jahre oder 2.000 Flugstunden inklusive unentgeltlicher Arbeit im ersten Jahr ein.

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