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Airbus-Mehrheitsbeteiligung

CSeries wird zur "A220"

Kurz nach dem Mehrheitseinstieg beim Programm CSeries von Bombardier hat Airbus den kanadischen Zweistrahler in die hauseigene Typenreihe integriert: Neuer Name "A220".

Die CSeries, nun A220, ergänzt das Airbus-Produktspektrum mit einem völlig neu entwickelten Standardrumpfflugzeug. Der neue Regionaljet besticht mit neuesten Getriebefans, elektronischer Flugsteuerung mit virtuellem Ruderdruck und einer CFK-Leichtbauweise mit neuester Aerodynamik durch hohen Bordkomfort und geringe Verbrauchs- und Lärmwerte. Bombardier war wegen der Kosten des Programms in finanzielle Schwierigkeiten geraten und hat nun mit Airbus einen Partner für Fertigung, Einkauf und Vertrieb gefunden. Die kanadische Regierung hatte das Programm, es wurde aus dem Bombardier-Produktspektrum ausgegliedert, mit einer einmaligen Hilfszahlung in Milliardenhöhe gerettet.

Neben dem Werk in Kanada will Airbus die A220 künftig auch in Mobile, Alabama, in den USA endmontieren. Dies würde auch Verkäufe auf dem politisch zunehmend abgeschotteten US-Markt erleichtern.

UPDATE: 
Am Dienstag um 12.40 Uhr landete die erste umlackierte A220 aus East Midlands kommend als Flug "BBA508" in Toulouse. Zuvor hatte der Jet einen niedrigen Überflug und eine Platzrunde mit Flügelwackeln zur Begrüßung durchgeführt, wobei er aus einem Hubschrauber heraus gefilmt wurde. Die beiden Versionen werden nun als A220-100 und A220-300 unterschieden.

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