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Airbus-Spezialtransporter

20 Jahre Beluga

Für den Transport übergroßer Rumpfsektionen und Flügel unterhält Airbus eine hauseigene Flotte von Beluga-Spezialfrachtern. Seit genau 20 Jahren ist die großvolumige Flotte für Airbus im Einsatz. Allerdings hat der Bau ihres Nachfolgers bereits begonnen.

Die fünf Beluga, offizieller Name Airbus A300-600ST Super Transporter, spielten eine Schlüsselrolle für die arbeitsteilige Airbus-Produktion und die Steigerung der Produktionsraten, teilte Airbus mit. Deshalb werde als Nachfolger schon seit 2014 die leicht vergrößerte Beluga XL entwickelt. Diese modernisierte Ausführung basiert auf der aktuellen A330-200F und kann auch die längeren Rumpfsektionen der gestreckten A350-1000 transportieren. Die Metallberarbeitung für das erste Flugzeug hat bereits begonnen.

Unterdessen verrichten die fünf herkömmlichen Beluga seit 20 Jahren treu ihren Dienst. Sie bringen weitgehend vorproduzierte, ausgestattete und funktionsgetestete Rumpfsektionen, Leitwerke und Flügel von A320, A330 und A350 zu den Endmontagelinien in Toulouse und Hamburg. Beluga-Betreiber ist das Unternehmen Airbus Transport International (ATI).

Außerdem werden die Flugzeuge auch an externe Kunden verchartert. Dabei waren sie bereits weltweit im Einsatz. Durch den großvolumigen Rumpf kann man zum Beispiel größeren Hubschraubern die oft sehr aufwändige Teilzerlegung für den Lufttransport und die anschließende Remontage ersparen. Die erste Beluga XL soll Mitte 2019 in Dienst gestellt werden. Dann soll die heutige Beluga-Flotte bis 2025 schrittweise ausgemustert werden.

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