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Airbus und Italdesign präsentieren Konzept

Pop.Up: Fahrzeug für Boden und Luft

Airbus und Italdesign haben auf dem 87. Internationalen Auto Salon in Genf ihr radikales Pop.Up-Konzept vorgestellt. Ein modulares Fahrzeug soll Boden- und Luftverkehr kombinieren.

Ein wesentliches Merkmal des Konzepts ist, dass es aus drei trennbaren Modulen besteht. In einer 2,65 x 1,42 Meter großen Kapsel sollen zwei Passagiere Platz finden. Ein Bodenmodul ermöglicht das Fahren in der Stadt. Dieses kann für den Lufteinsatz gegen ein acht  Rotoren umfassendes Modul eingetauscht werden. Von zentralen Stationen aus steuern die Antriebsmodule die Passagierkapsel, je nach Bedarf, eigenständig an. So soll eine nahtlose, städtische Mobilität möglich werden.

Das Pop.Up Fahrzeugmodul ist 1,90 Meter breit. Die Gesamtbreite beträgt fünf Meter. Der Rotordurchmesser liegt bei je 1,78 Metern. Foto und Copyright: Italdesign.

Boden- und Luftmodul sollen rein elektrisch betrieben werden. Airbus und Italdesign gehen von einer Reichweite von 130 beziehungsweise 100 Kilometern aus. Die Ladezeit der Akkus gibt Airbus mit 15 Minuten an. Sowohl auf dem Boden, als auch in der Luft soll das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 100 km/h erreichen. Die Kapsel soll auch mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln kombinierbar sein.

Die Konzeptpartner möchten eine Reihe von Ideen für die Mobilitätsherausforderungen in Metropolen entwickeln. „Erfolgreiches Entwerfen und Implementieren von Lösungen, die sowohl in der Luft als auch am Boden funktionieren, erfordert sowohl gemeinsames Nachdenken seitens der Luftfahrt- und Automobilindustrie als auch eine Zusammenarbeit mit lokalen staatlichen Stellen“, erklärte der General Manager for Urban Air Mobility bei Airbus, Mathias Thomsen, zur Zusammenarbeit der beiden Unternehmen.

Airbus ist nicht das einzige Unternehmen, das mit fliegenden Autos experimentiert. Bereits im Herbst vergangenen Jahres berichteten verschiedene Medien, dass das amerikanische Unternehmen Zee Aero entsprechende Flugtests durchgeführt habe. Google-Mitgründer Larry Page soll, der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge, 100 Millionen Euro in das Startup investiert haben.

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