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Airbus verbessert Erfolgsmodell

Erste A330 mit 242 Tonnen Startmasse hebt ab

Am Montag ist in Toulouse die neueste Version des Airbus-Kassenschlagers A330 zum Erstflug gestartet. Die neue A330-300-Variante mit 242 Tonnen Startmasse wird im zweiten Quartal an Delta Air Lines ausgeliefert. Auch von der kürzeren A330-200 wird eine 242-Tonnen-Version abgeleitet.

Die bisher schwerste A330-Version startete am Montag in Toulouse zum Jungfernflug. An Bord der noch unlackierten F-WWYY mit der Werknummer MSN1628 war eine Testbesatzung von fünf Personen: Captain Thierry Bourges und First Officer Jean-Louis Rabilloud, die "Flight Test Engineers" Joan Andre und Gert Wunderlich und "Test Flight Engineer" Alain Pourchet. Letzerer sitzt beim Flug im Cockpit, während seine Kollegen in der Kabine an den Messkonsolen Platz nehmen. Die Flugtestkampagne der neuen Variante wird etwa 15 Flugstunden umfassen. Sie soll aerodynamische Detailverbesserungen und Leistungsverbesserungen validieren. 

Die erste A330-300 mit erhöhter Startmasse soll im zweiten Quartal an Delta Air Lines ausgeliefert werden. Anfang 2016 will Airbus auch das erste Flugzeug auf Basis der A330-200 ausliefern, dessen Startmasse auf 242 Tonnen erhöht wurde. Elf Kunden, darunter Delta Air Lines und SAS, haben die seit November 2012 angebotene Version bereits bestellt. Aus ihr soll später auch die künftige Generation A330neo mit neuesten Trent-7000-Triebwerken von Rolls-Royce hervorgehen.

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