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Angeblich weniger Personal für A400M und A380

Airbus vor Stellenabbau?

Trotz randvoller Auftragsbücher plant der Flugzeughersteller Airbus angeblich einen Personalabbau oder Stellenverlagerungen. Details der in französischen Medien genannten, angeblichen Maßnahmen werden erst in dieser Woche mit dem Airbus-Betriebsrat erörtert.

Die Ende vergangener Woche erstmals vom französischen Wirtschaftsmagazin "Challenges" gemeldeten Veränderungen betreffen angeblich insgesamt 3600 Arbeitsplätze in den europäischen Airbus-Werken. Für diese plane Airbus entweder Verlagerungen oder den Abbau, so das Magazin. Dabei drohe vor allem den Standorten Bremen, Augsburg, Sevilla und Filton ein Stellenverlust. Möglich seinen Auswirkungen auch in Hamburg und Stade, so das Magazin.

Dagegen seien französische Standorte, die mehrere Programme parallel beherbergten, weniger gefährdet, so "Challenges". Der Bericht gibt als Grund der Maßnahmen die gesenkten Produktionsraten bei A400M und A380 an, deren Fertigungslinien personell entsprechend ausgedünnt werden müssten.

Airbus kommentiert die Meldung bisher nicht und bestätigt lediglich, dass am 7. März der europäische Gesamtbetriebsrat des Unternehmens über die möglichen Maßnahmen informiert werde. Die Senkung der Produktionsraten bei A400M und A380 sei schon länger bekannt.

Der Flugzeughersteller verfügt alleine im Bereich Verkehrsflugzeuge über ein Auftragspolster für acht bis zehn Jahre volle Produktion. Deswegen soll in diesem Jahr über nochmalige Poduktionsratenerhöhungen, insbesondere bei der A320neo-Familie und der A350-Familie, entschieden werden. Dem Vernehmen nach gibt es dagegen teilweise noch Vorbehalte seitens einiger Zulieferer, die dem unerwartet schnell gewünschten, nochmaligen Hochlauf bei Airbus nur noch mit eigenen Großinvestitionen folgen könnten.

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