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Auftrag für zivile Hercules

Bravo Industries Group bestellt zehn LM-100J

Das im "Bereich Logistik und Verteidigung" aktive Unternehmen Bravo Industries aus Brasilien hat in Farnborough den Kauf von zehn zivilen "Super Hercules" bei Lockheed Martin bekannt gegeben und den Kaufvertrag unterzeichnet. Der Vertragswert wurde nicht genannt. Offiziell liegt der Listenpreis pro Stück um die 60 Millionen Dollar.

Die erste zivile Hercules der neuen Generation befindet sich derzeit im Bau und soll bis zur Lieferung Anfang 2018 eine zivile Zulassung durch die FAA erhalten. Sie basiert auf dem Militärfrachter C-130J, den Lockheed Martin auch zivil anbietet. Von der Vorgängergeneration L-130 waren 115 zivile Varianten geliefert worden. Die neue Generation, von der bereits 350 Militärflugzeuge geliefert wurden, soll im Betrieb 25 Prozent sparsamer sein. Die LM-100J kann auch unbefestigten Pisten landen und starten und auch ohne Bodengeräte über ihre Heckrampe Fracht ein- und ausladen.

Bravo will mit der zivilen Super Hercules entlegene Gebiete in Brasilien bei kommerziellen  Flügen versorgen, die bisher bereits von militärischen Schwesterflugzeugen bedient wurden. Die Lieferungen beginnen Ende 2018 und sollen binnen vier Jahren abgeschlossen sein.

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