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Ausbleibende Aufträge

Airbus halbiert A380-Produktionsrate

Airbus hat mangels neuer Bestellungen beschlossen, ab 2018 die Fertigung der A380 auf zwölf Flugzeuge pro Jahr herunterzufahren. 2015 waren noch 27 Flugzeuge geliefert worden.

Die offizielle Ankündigung kam am Dienstagnachmittag im Rahmen der Farnborough Air Show. Fabrice Brégier, Airbus President & CEO, erklärte, man wolle sich „mit diesem vorsichtigen, proaktiven Schritt“ and die „aktuelle kommerzielle Nachfrage“ anpassen und sich gleichzeitig  „alle Möglichkeiten offen halten, um von der zukünftigen Marktentwicklung zu profitieren".

Bregier versicherte zugleich, man werde weiter in die A380 investieren.: „Die A380 bleibt!“ Allerdings muss man erheblich Anstrengungen zur Kostensenkung unternehmen, um bei so geringen Raten noch den Break-Even zu erreichen. Ein rein auf die Produktion betrachteter Gewinn wurde mit der A380 erstmals 2015 gemacht, als man 27 Flugzeuge auslieferte.

Airbus erwartet, dass die Auswirkungen der Entscheidung auf die Beschäftigung abgemildert werden, da andere Programme im Hochlauf sind und es auch Möglichkeiten in anderen Airbus-Konzernbereichen gibt.

Airbus sieht die A380 weiter als „erste und einzige Lösung für ein nachhaltiges Wachstum auf überlasteten Flughäfen“, da sich der Passagierverkehr alle 15 Jahre verdoppelt.

Bisher haben 18 Fluggesellschaften insgesamt 319 Airbus A380 bestellt, wobei einige Aufträge allerdings wohl Makulatur sind. Die 193 Megaliner, die an 13 Betreiber geliefert wurden, fliegen auf mehr als 100 Routen.

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