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Boeing verschenkt 787-Prototyp an Japan

Ausstellung in Nagoya Boeing verschenkt 787-Prototyp an Japan

Boeing hat den ersten 787-8-Prototyp nach Japan verschenkt. Das Flugzeug wird künftig in Nagoya zu sehen sein.

Das 787-Testflugzeug trägt die Seriennummer MSN 40690 und wird intern "ZA001" genannt. Es ist jetzt von Paine Field nach Nagoya geflogen worden. Der Prototyp soll dauerhaft auf dem dortigen Chubu-Centrair-Flughafen ausgestellt werden. Das Testflugzeug ist am 15. Dezember 2009 erstmals geflogen. 

Die erste Boeing 787 war ursprünglich als späteres Kundenflugzeug zur Auslieferung vorgesehen. Nach umfangreichen Umbauten und Nachrüstungen hatte Boeing jedoch die ersten drei Flugzeuge zu reinen Prototypen umgewidmet und im Unternehmensetat als "Forschungsausgabe" verbucht. Auch die nächsten drei Flugzeuge entsprachen noch nicht dem Serienstandard, denn erst ab dem siebenten Flugzeug erhielt die 787 einen verstärkten Flügelkasten mit strukturell verbessertem Flügel-Rumpf-Übergang.
Es ist kein Zufall, dass Boeing dieses Testflugzeug nach Japan entsandt hat. Japan hat bei der Entwicklung und Finanzierung der 787 eine wichtige Rolle gespielt. 

Boeing hat zwei weitere 787-Testflugzeuge ebenfalls an Museen verschenkt. So ist das dritte Testflugzeug, die ZA003, nach Seattle gekommen. Im März wurde die ZA002 an das Pima Air and Space Museum in Arizona übergeben.