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Airbus A350-Prototyp liefert Hilfsgüter nach Indien

Beatmungsgeräte für Pandemie-Patienten A350-Prototyp liefert Hilfsgüter nach Indien

Die Airbus Foundation hat am Mittwoch einen der Toulouser A350-Prototypen zum schnellen Transport von mediznischen Hilfsgütern nach Indien eingesetzt. Der Zweistrahler brachte Beatmungsgeräte und Sauerstoff-Konzentratoren für Covid-19-Patienten auf den Subkontinent.

Airbus habe damit nochmals über 36 Tonnen Hilfsgüter an die Indian Red Cross Society (IRCS) geliefert, teilte der Flugzeugbauer mit. Der Hilfsflug übernahm nicht nur den Transport nach Indien, sondern auch den Weitertransport innerhalb des Landes.

A350-Prototyp MSN2, F-WWCF flog am 1. Juni als AIB201 aus Toulouse nach Delhi. Anschließend war er aus Delhi nach Kathmandu unterwegs, bevor am Mittwochmittag indischer Ortszeit der Start aus Kathmandu zurück nach Toulouse anstand.

Zu den gelieferten Hilfsgütern zählen Sauerstofferzeuger, Beatmungsgeräte, Sauerstoff-Konzentratoren und fahrbare, intensivmedizinische Behandlungsbetten. Die Hilfe diene dazu, die Folgen der zweiten Covid-19-Welle in Indien zu lindern. Nach dem Großteil der Hilfsgüter, die aus Toulouse eintrafen, werde der Rest in Indien beschafft. Mit einer vorherigen Welle von Airbus-Hilfsflügen waren bereits 28 Tonnen Hilfsgüter nach Indien geschickt worden.

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"Airbus steht hinter Indien und für Hilfe bereit, für die Mitarbeiter, die Kunden, die Partner und so viele Leute in Indien wie wir können", sagte Rémi Maillard, Präsident und regionaler Direktor von Airbus India & South Asia. "Wir kämpfen gemeinsam gegen das Virus und tun unser Bestes, um Indien und der Welt zu helfen."

Die Airbus Foundation hat über die jüngste Lieferung hinaus in Zusammenarbeit mit Partnern weitere Hilfstransporte aus Europa organisiert. Für Transporte innerhalb Indiens wurden auch Hubschrauber-Flugstunden gebucht. Auf mittlere Sicht will Airbus auch die Erziehung indischer Kinder verbessern, um Langzeitauswirkungen der Pandemie zu vermindern.