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Bombardier: Neuer Wartungshangar in Tianjin

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Der kanadische Flugzeughersteller Bombardier hat in der chinesischen Sonderwirtschaftszone Tianjn einen neuen Wartungshangar für Geschäftsreiseflugzeuge eingeweiht.

Die erste Wartungsinspektion für ein Kundenflugzeug habe bereits begonnen, teilte Bombardier am Freitag mit. Das neue Servicezentrum für Geschäftsreiseflugzeuge sei ein Bekenntnis zur chinesischen Luftfahrtbranche, so die Kanadier. Ihre Produkte seien die Antwort auf Chinas Bedarf an effizienzsteigernder Geschäftsluftfahrt.

Partner von Bombardier Business Aircraft ist die Tianjin Airport Economic Area (TAEA), die Aufsichtsbehörde der Sonderwirtschaftszone. Laut Bombardier ist das neue Servicezentrum nach den auch sonst bei Bombardier üblichen Standards aufgebaut und nutzt die weltweit üblichen Verfahren. Auf einer Fläche von 8500 Quadratmetern können Wartung, Reparaturen, Überholungen und verwandte Dienstleistungen durchgeführt werden. 

Das neue Zentrum ist durch Chinas Luftfahrtbehörde CAAC bereits für die Wartung der Reihen Global, Challenger 604, Challenger 605 und Challenger 850 zugelassen. Damit dürfen auch die alle 96 Monate fälligen Checks der Challenger 600-Serie vorgenommen werden und die 120-Monatskontrolle der größeren Global-Reihe. Bombardier erwartet weitere Zulassungen in den nächsten Monaten.

"Bombardier Business Aircraft hatte in den letzten zwölf Jahren Asiens größten Flugzeugbestand. Jetzt bringen wir unser weltweites Servicenetzwerk zu unseren Kunden in dieser Region", sagte Jean-Christophe Gallagher, Vice President and General Manager, Customer Experience, Bombardier Business Aircraft. "Diese Großinvestition in Zusammenarbeit mit TAEA zeigt unseren Willen, die Präsenz in China auszubauen und beweist unser Vertrauen in die Luftfahrtindustrie in der Region."

2016 wurden am Flughafen Tianjin 1528 Flugbewegungen von Geschäftsreiseflugzeugen gezählt, 17,36 Prozent mehr als im Vorjahr. China hatte Teile seines früher rein militärisch kontrollierten Luftraums für zivile Flüge geöffnet. Seitdem entsteht schrittweise eine Allgemeine Luftfahrt, deren weiteres Wachstum auch der 13. Fünfjahresplan des Landes vorsieht. Die Küstenstadt Tianjin soll mittelfristig mit der benachbarten Hauptstadtregion Peking im Inland zu einer neuen chinesischen Großstadtregion verschmolzen werden.

Bombardier rechnet für die Branche in den nächsten zehn Jahren in China, Südasien und dem sonstigen Bereich Asien-Pazifik mit der Auslieferung von 1100 neuen Geschäftsreiseflugzeugen. Im Jahr 2016 waren alleine 280 Bombardier-Geschäftsreiseflugzeuge in Asien beheimatet.

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