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Chinesische Investoren legen nach

Frisches Geld für die Dornier Seastar

Die deutsch-chinesische Dornier Seawings GmbH hat von ihren Investoren weitere 150 Millionen Euro erhalten, mit denen 2019 das neu entwickelte Turboprop-Amphibium Dornier Seastar flügge gemacht werden soll.

Die Dornier Seastar wird als Version CD2 (Vordergrund) verbessert. Foto und Copyright: Dornier Seastar GmbH

Die Dornier Seawings GmbH bestätigte die Investitionsmittel am Rande der Zhuhai Air Show in China. Demnach werde das Geld für weitere Forschung und Entwicklung im Rahmen des Projekts Seastar genutzt. Außerdem würden damit Fertigungsanlagen errichtet und erweitert. Die Dornier Seastar CD2 solle als fortschrittlichstes Amphibium am Markt platziert werden. Dazu erhalte der am 18. August vorgestellte, neue Prototyp noch Modifikationen und durchlaufe Zulassungstests. Die Seastar werde eine herausragende Kombination aus hoher Reisegeschwindigkeit, Reichweite, Zuladung, Betriebssicherheit und niedrigen Wartungskosten liefern.

Durch die neuen Finanzimittel könne der Aufbau der Fertigungslinie im chinesischen Wuxi beschleunigt werden, so Dornier Seawings. Sie ergänze die Fertigung in Oberpfaffenhofen. Außerdem werde man "weitere Luftfahrtprodukte" anbieten. Zu den Investoren zählen zwei Staatsbetriebe aus der Provinz Jiangsu, die mit dem Amphibienflugzeugbau ihre lokale Wirtschaft ankurbeln wollen.

Die von zwei Pratt & Whitney PT6A-135A angetriebene, amphibische CFK-Zweimot, ihre Triebwerke sind in Reihe montiert, kann zwölf Passagiere mit 180 Knoten über 1600 Kilometer befördern. Wasserstarts und -landungen sollen noch bei 60 Zentimeter hohen Wellen möglich sein.

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