in Kooperation mit
ATR

ATR feiert sein 40-jähriges Bestehen.

Turboprops aus Toulouse 40 Jahre ATR

Vor 40 Jahren wurde mit ATR Europas erfolgreichster Regionalflugzeughersteller gegründet. Das italienisch-französische Kooperationsprojekt wuchs mit Beteiligung von Airbus zum modernen Turbopropprogramm, während viele Konkurrenten die Segel strichen.

Am 4. November 1981 hätten die Gründungspartner Aerospatiale und Aeritalia den Kooperationsvertrag unterschrieben, erinnerte ATR am Donnerstag. Der ursprüngliche Markt für Regionalflugzeuge sei nur mit einigen hundert Flugzeugen angenommen worden. Doch heute baue ATR vier Versionen seiner Turboprops und habe 1700 Flugzeuge verkauft, so der Hersteller. Das Erfolgsrezept seien ständige Verbesserungen und der Einsatz neuer Technologien, sofern diese Passagieren und Betreibern direkten Nutzen brächten, so ATR.

Die Turboprops aus Toulouse verbrauchten 40 Prozent weniger Treibstoff als Regionaljets, emittierten 40 Prozent weniger Abgas, kämen mit den kürzesten Startbahnen der Erde zurecht und seien das perfekte Werkzeug zum Anschluss lokaler Gemeinden, was Handel, Bildung, Gesundheitsversorgung und Tourismus unterstütze.

Für die Zukunft plane ATR ab 2025 mit 100 Prozent nachhaltigem Kerosin zu fliegen, ab 2025 die neue Kurzstartversion ATR 42-600S zu liefern, die 500 zusätzliche Flugplätze erschließe, und das Frachterangebot um die ATR 72-600F zu erweitern. Der Frachtermarkt brauche 460 Regionalfrachter in den nächsten 20 Jahren.

Stefano Bortoli, CEO von ATR sagte: "Unser Erfolg beruht auf Innovationen und Fortschritt. Vier Dekaden lang haben wir wirtschaftliche Entwicklung auch in entlegenen Regionen möglich gemacht. Wir werden auch künftig Leute miteinander verbinden, nachhaltig und mit den neuesten Technologien, damit wir ab 2050 einen Luftverkehr ohne Emissionen schaffen."