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Durchbruch in Nordamerika?

Air Canada wählt Bombardier CSeries

Air Canada gab heute bekannt, dass das Unternehmen eine Absichtserklärung (LOI) mit Bombardier für den Erwerb von bis zu 75 CS300 unterzeichnet hat. Das Geschäft ist Teil der Flottenerneuerung des kanadischen Carriers.

Der Letter of Intent sieht 45 Festaufträge und Optionen auf weitere 30 Flugzeuge vor. Laut Bombardier hätten die Festbestellungen einen Wert von 3,8 Milliarden US-Dollar. Der LOI räumt auch die Möglichkeit ein, teilweise auf die CS100 zu wechseln. Die Auslieferung soll Ende 2019 beginnen und bis 2022 dauern. Die ersten 25 Flugzeuge werden Embraer E190 ersetzen, die weiteren sind für ein Netzwerk-Wachstum vorgesehen.

"Der Eintritt der C-Serie in unserer Flotte wird voraussichtlich erhebliche Kosteneinsparungen bringen. Wir schätzen, dass die projektierten Einsparungen beim Treibstoffverbrauch und den Wartungskosten (auf Sitzplatzbasis) von mehr als 15 Prozent eine geschätzte Verringerung des CASM von rund 10 Prozent ergeben sollten, so Calin Rovinescu, Präsident und CEO von Air Canada.

Die Übernahme der C-Serie-Flugzeugen ist ein wichtiger Bestandteil des Narrowbody Flottenerneuerungsprograms von Air Canada und ergänzt die Übernahme von 61 Boeing 737 MAX, die im Dezember 2013 bekannt gegeben worden war. Die Vereinbarung mit Boeing sieht vor, dass der Hersteller 20 der 45 Embraer E190 in Zahlung nimmt. Die CSeries wird dann die restlichen 25 Embraers ersetzen.

Bombardier hat nach eigenen Angaben derzeit 243 Festbestellungen für die C Series. Dazu kommen 435 Absichtserklärungen und Vorverträge.

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