in Kooperation mit
Aeroscopia

Prototyp hatte Privatjet werden sollen

A380 rollt ins Museum Aeroscopia

Das Flugzeugmuseum Aerospcopia in Toulouse hat einen neuen Star: Airbus stiftete den A380-Prototypen MSN002 als größtes Ausstellungsstück der Sammlung. Der Riese wurde Ende August an seinen künftigen Ausstellungsort geschleppt.

Die A380 mit der Registrierung F-WXXL war 2005 als zweiter Prototyp (und dritte fliegende A380) aus der Halle gerollt und hatte beim Erprobungs- und Zulassungsprogramm gedient. Danach war das Flugzeug zur Umrüstung als Privatjet für den saudischen Milliardär Prince Al Waleed vorgesehen, wofür Ende 2011 ein zweites Rollout erfolgte. Zur tatsächlichen Umrüstung als VIP-Flugzeug kam es aber nie. Al Waleed verkaufte den als VIP-Jet unfertigen Vierstrahler 2013 an einen ungenannten Kunden weiter.

Nun gehört das Flugzeug zur Flugzeugsammlung des Museums Aeroscopia in Toulouse. Ein Flugzeugschlepper bugsierte den frisch lackierten Riesen am 29. August von der in Sichtweite liegenden A380-Endmontagehalle, wo derzeit noch die letzten neuen A380 montiert werden, über eine Straße zum Museum.

Dort wurde ein neuer Aufstellort, nordwestlich der Museumshalle, ausgebaut, auf dem auch der erste Airbus A320 und ein A340-600-Prototyp im Freien Platz finden. Für die A380 wurde ein eigenes Zugangsgebäude mit Treppenhaus errichtet, durch das man künftig über Fluggastbrücken in beide Etagen des Riesen gelangt.

Auf den A380-Triebwerksgondeln prangt nun der Schriftzug des Beschichtungsherstellers AkzoNobel, der eine Spezialbeschichtung als Schutz auf der Neulackierung der zwischenzeitlich lange auf dem Airbus-Werksvorfeld in Toulouse abgestellten A380 gesponsert hatte.

Ab wann der neue Riese nach dem endgültigen Innenausbau für das Publikum öffnet, ist noch nicht bekannt.

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