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Erfolgsgeschichte in Bildern

Europas Senkrechtstarter: 50 Jahre Airbus

Foto: Airbus / Archiv FLUG REVUE

Vor 50 Jahren legten Frankreich und Deutschland den Grundstein für ein ambitioniertes Joint Venture, das sich seither an die Weltspitze im Flugzeugbau vorarbeitete. 50 Jahre Airbus – eine Erfolgsgeschichte, zusammengefasst in 50 Bildern.

Den Stein ins Rollen brachte eine Unterschrift: Frankreichs Verkehrsminister Chamant und Deutschlands Finanz- und Handelsminister Schiller unterzeichneten am 29. Mai 1969 auf der Pariser Luftfahrtmesse den Gründungsvertrag über das Joint Venture Airbus. Der Flugzeugbauer begann als lose Arbeitsgemeinschaft weiterhin unabhängiger Unternehmen. Das Ziel des Unterfangens: ein eigenes, europäisches Verkehrsflugzeg zu bauen, das die Dominanz der US-Hersteller im Passagierflugzeugbau brechen konnte. Am 18. Dezember 1970 wurde zu diesem Zweck das zunächst binationale Unternehmen Airbus Industrie offiziell gegründet. CASA aus Spanien trat dem Konsortium 1971 bei, British Aerospace aus Großbritannien folgte 1979.

Die A300 ebnet den Weg

Erst nach jahrelangem Tauziehen um die Rollenverteilung gelang es, mit der A300B den ersten, noch eher konventionellen, Airbus auf den Weg zu bringen. Gemeinsam mit seiner verkürzten Schwester A310 konnte sich der erste Großraum-Twin am Markt etablieren und ebnete Airbus den Weg für weitere Flugzeugprogramme. Air France und Lufthansa, die beiden Flag Carrier der Gründernationen Frankreich und Deutschland, erwiesen sich in den ersten Jahren von Airbus als wichtige Kunden und technische Ideengeber.

Das ehrgeizige Projekt funktionierte arbeitsteilig: Rumpfsektionen und Flügel entstanden bei den Partnern und wurden für die weitere Ausstattung und schließlich die Endmontage in Toulouse in „Super Guppy“-Transportern befördert, die ursprünglich aus US-Raketenprogrammen stammten.

Aufstieg zum Giganten

Die A300 und die A310 sicherten den Europäern fürs Erste eine gute Basis unter den Platzhirschen des zivilen Flugzeugbaus. Von dieser Basis aus erfolgte schließlich der entscheidende Angriff: Mit der avantgardistischen Standardrumpffamilie A320 und deren großen Schwestern A330 und A340 wuchs Airbus ab den 80er-Jahren zum weltweit anerkannten Branchenriesen und damit zum ernstzunehmenden Boeing-Konkurrenten heran. Mit der A380 baute man das größte Passagierflugzeug der Welt – und mit der A350 sticht das nächste Ass in der Riege der Großraumflugzeuge. Derweil bleibt der Bestseller A320/A321 in Gestalt der „Neo“-Variante auf absehbare Zeit die sichere „Cash-Cow“ im Standardrumpfsektor.

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