Während die erste Boeing 777-9 für Lufthansa noch auf sich warten lässt, ist am Donnerstag wenigstens der passende Simulator in Frankfurt bei Lufthansa Aviation Training (LAT) eingetroffen. Es ist nach Angaben von LAT der erste 777-9-Full-Flight-Simulator (FFS) von CAE, der an eine Airline-Gruppe ausgeliefert wurde. Der Simulator wurde von Montréal in Kanada zunächst per Schiff nach Antwerpen gebracht und legte die restliche Strecke nach Frankfurt am Main in einem nächtlichen Schwerlasttransport zurück.
Nach den Aufbau- und Installationsarbeiten ist der Beginn des Trainings für Piloten der Lufthansa Airlines ab Ende Mai geplant, wie LAT mitteilt.
Erste Boeing 777-9 kommt Anfang 2027
In seiner Konfiguration entspricht der 777-9-FFS bereits der ersten zukünftigen Lufthansa-Triple-Seven. Ausgestattet ist er nach Angaben von LAT unter anderem mit dem Rockwell Collins EP 8100 Visual System, Eyevis-ESP-LWQX-2000-Projektoren sowie einer realitätsnahen Rauch-Simulation. Für eine strukturierte Vor- und Nachbereitung der Trainings steht eine moderne Brief- und Debriefing-Station zur Verfügung.
"Mit dem ersten, an eine Airline-Gruppe ausgelieferten 777-9 Full-Flight Simulator ist die neue Flugzeuggeneration nun symbolisch bei uns in Frankfurt gelandet – bedauerlicherweise deutlich bevor die erste 777-9 tatsächlich Lufthansa-Passagiere befördern wird. Wir können in wenigen Wochen Pilotinnen und Piloten optimal auf ihren zukünftigen Einsatz in diesem innovativen Flugzeug vorbereiten", so Matthias Spohr, CEO von LAT.
Lufthansa wird die Erstbetreiberin der neuen Boeing 777-9 und rechnet nach mehreren Verzögerungen mittlerweile mit einer Auslieferung Anfang 2027. Lufthansa hat 20 der neuen Boeing-Widebodies fest bestellt und die Option auf 24 weitere.





