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Erweiterungsbau für Terminal 2

München installiert erste Fluggastbrücken am Satellitengebäude

Das neue Abfertigungsgebäude am Flughafen München, der Satellit am Terminal 2, erhält seine ersten Fluggastbrücken. Insgesamt 35 dieser wettergeschützten Zugänge ersparen den meisten Passagieren dort künftig das ungeliebte Bus-Boarding.

Die ersten Fluggastbrücken seien bereits an der künftigen Position 317 am Terminal 2-Satellitengebäude montiert worden, meldete der Flughafen München am Donnerstag. Der neue Terminalbereich, er ist unterirdisch per Kabinenbahn an das bisherige Terminal 2 angebunden, verfügt über 27 Parkpositionen für Verkehrsflugzeuge. Davon sind elf Positionen mit Mehrfachbrücken für Großraumflugzeuge ausgelegt.

Die neuen Fluggastbrücken wiegen bis zu 50 Tonnen und können variabel an die verschiedenen Flugzeugtypen angepasst werden: So hat die längste Fluggastbrücke eine maximale Abmessung von 41,9 Metern, die kürzeste eine minimale Länge von 13,5 Metern. Die Einstiegshöhe kann zwischen 1,8 und 5,5 Metern variiert werden.

Der neue Satellit wird im dritten Quartal 2015 baulich fertig gestellt und dann mehrere Monate lang im Probebetrieb getestet. Die Eröffnung ist bis zum Sommer 2016 vorgesehen. Elf Millionen Passagiere pro Jahr können in dem Erweiterungsbau auf dem Vorfeld, der "landseitig" die Einrichtungen von Terminal 2 mitnutzt, zusätzlich abgefertigt werden.

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