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Etihad Airways Partners umfasst sechs Fluglinien

Etihad Airways gründet neue Allianz

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Etihad Airways will mit der neuen Partnerschaft von sechs Airlines die Zusammenarbeit der beteiligten Fluglinien verbessern. Zum neuen Bündnis gehören airberlin, Air Serbia, Air Seychelles, Jet Airways aus Indien, Darwin Airline und Etihad Airways.

Bislang hatte sich Etihad Airways vor allem auf die Beteiligung an anderen Fluggesellschaften konzentriert. Nun fasst das Unternehmen aus den Vereinten Arabischen Emiraten einen größeren Plan ins Auge: Die Schaffung einer eigenen Allianz. "Wir verbreitern unser Geschäftsmodell, um einen Vorschlag zur Partnerschaft für ähnlich gesinnte Fluglinien zu artikulieren und definieren, der auf der einen Seite in Synergien und Effizienz für die beteiligten Airlines und auf der anderen Seite in verbesserten Netzwerk-Angeboten, Service und Vielflieger-Vorteilen für die Kunden mündet", sagte James Hogan, Präsident und Chief Executive Officer of Etihad Airways. Als mögliche Maßnahmen nennt er die Angleichung von Flugplänen für bessere Verbindungen, die Schaffung von gemeinsamen Verkaufsteams in einigen Regionen, die gemeinsame Anschaffung von Nachschub und Dienstleistungen sowie die gemeinsame Ausbildung von Piloten und Kabinenpersonal bei Etihad Airways in Abu Dhabi. Bei den Vielfliegerprogrammen soll die "Komplexität und Verwirrung, die bei den globalen Allianzen herrscht", wegfallen.

Die Partnerschaft sei für alle Airlines offen, auch wenn sie bereits Mitglied einer bestehenden Allianz (wie etwa airberlin bei oneworld) sind. Die sechs Gründungsmitglieder sind airberlin, Air Serbia, Air Seychelles, Jet Airways, Darwin Airline und Etihad Airways. Die strategische Entwicklung der Partnerschaft liegt in den Händen von Bruno Matheu, der nun Chief Operating Officer Equity Partners in der Etihad Airways Aviation Group ist. Der Franzose war zuvor fast 30 Jahre bei Air France KLM tätig gewesen.

Nicht nur in Deutschland ist Etihad Airways in die Kritik von Behörden geraten. Das Bundesverkehrsministerium sieht die Codeshare-Verbindungen von airberlin und Etihad nicht vom aktuellen Luftverkehrsabkommen abgedeckt, und auch in der Schweiz befürchtet das Bundesamt für Zivilluftfahrt eine zu großen Einfluss von Etihad auf die Darwin Airline, die unter der Marke Etihad Regional fliegt.

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