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50 Jahre Boeing 737

Feier im Museum of Flight 50 Jahre Boeing 737

Am 9. April begeht das Museum of Flight in Seattle den 50. Jahrestag des Erstflugs der Boeing 737. Dabei sind sowohl der historische Prototyp als auch sein Erstflugpilot anwesend.

Am Mittag des 9. April veranstalte das Museum of Flight in Seattle einen Vortrag von Boeing-Testpilot Brien Wygle und den Flugtestingenieuren Bob Bogash und Peter Morton, teilte das Museum mit. Moderiert werde das Podiumsgespräch von Boeings Firmenhistoriker Mike Lombardi. Boeing stelle zu dem Anlaß eine neue 737 MAX zur Verfügung, die um 13.15 Uhr, dem genauen Zeitpunkt des einstigen Erstflugs von 1967, zu einer Vorführung starte.

Am Nachmittag folge ein Empfang vor dem historischen Prototyp der 737, der heute zur ständigen Sammlung des Museums am Flughafen Boeing Field in Seattle gehört. Eine riesige Glückwunschkarte könne dort von allen Besuchern signiert werden, kündigte das Museum an. Man wolle auch die Erinnerungen der Besucher sammeln.

Der historische Prototyp, eine Boeing 737-100, war nach dem Ende der Zulassungs- und Testflugarbeiten bei Boeing 1973 an die NASA verkauft worden, die ihn als fliegenden Teststand einsetzte. 1997 endete diese zweite Karriere im Dienst der Wissenschaft. Dank der unermüdlichen Anstrengungen des früheren Flugtestingenieurs Bob Bogash konnte der historische Zweistrahler noch einmal lufttüchtig gemacht werden, um am 21. September 2003 per Sondergenehmigung letztmalig nach Seattle zu starten, wo er im Museum seinen Ehrenplatz fand. Dort steht er unter anderem neben einem 787-Prototyp und nahe der ersten 747, einer 727 und einer Concorde.

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