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Lufthansa denkt über A340-Zukunft nach

Behalten oder doch lieber abgeben? Spätestens wenn Lufthansa im Januar 2017 ihre ersten A350-900 bekommt, muss eine Lösung für die A340 her. Die Flugzeuge sind derzeit in München stationiert, haben laut Lufthansa-Chef Carsten Spohr aber durchaus Chancen auf ein "zweites Leben" im Konzern.

"Jump ist eine Option, Eurowings ist eine Option", sagte Spohr am Donnerstag vor Analysten. Dabei gehe es in erster Linie um die weitere Verwendung der A340-300, von denen Lufthansa einige bereits im Programm Jump zu Cityline umzog.

Bei Cityline fliegen die A340-300 zwar ohne First Class und aus tarifrechtlichen Gründen nicht in vollem Lufthansa-Ornat, produzieren Langstrecken aber günstiger als in der Mainline. Eurowings setzt für ihre Langstrecken-OPS derzeit auf die A330-200.

Lufthansa verfügt noch über 18 A340-300. Einen Teil der Flotte, auch das sagte Spohr, könnte Lufthansa vielleicht an Iran Air verkaufen. Lufthansa vertieft nach dem Ende der Iran-Sanktionen gerade ihre Beziehungen zu der Airline und sondiert mögliche gemeinsame Geschäftsfelder mit Iran Air.

In der Europaflotte wartet Lufthansa weiter auf das Triebwerks-Update für ihre erste A320neo. Hier gebe es zwar "langsam Fortschritte", sagte Spohr. Mit der Übernahme der zweiten von insgesamt fünf A320neo in diesem Jahr werde man allerdings noch abwarten, bis die Triebwerksprobleme gelöst seien.

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