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Flugzeughersteller kündigt Jungfernflug an

Airbus A350-1000 soll am Donnerstag erstmals starten

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Der größte Zweistrahler im Airbus-Sortiment, die gestreckte A350-1000, soll am Donnerstag in Toulouse zum Erstflug starten.

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter kündigte Airbus am Montag die geplante Startzeit für Donnerstag um 10.30 Uhr an. Der Erstflugstart darf aus Sicherheitsgründen nur nach Norden, also zur stadtabgewandten Seite, stattfinden. Deshalb muss dafür eine passende Windlage abgewartet werden. Außerdem braucht man eine möglichst trockene Piste mit guter Bremswirkung. Airbus plant, den Erstflug im Internet zu übertragen.

Die erste A350-1000 war bereits in der vergangenen Woche mit Rolltests bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten auf den bevorstehenden ersten Flug vorbereitet worden. Außerdem ist zur Zeit ein A380-Prototyp mit einem testweise installierten A350-1000-Triebwerk Rolls Royce Trent XWB-97 in Milwaukee für Kältetests. Zwei Wochen lang wird am dortigen General Mitchell International Airport der Flugbetrieb bei Vereisungsbedingungen untersucht. Die 431 kN starken Triebwerke mit drei Metern Fandurchmesser sind die stärksten Antriebe, die Airbus jemals bei einem Passagierflugzeug verwendet hat.

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